Gesagt, getan: Saleh und Scheeres stellen Programm zur Unterstützung von Brennpunktschulen vor

Veröffentlicht am 19.04.2013 in Berlin

Auf unserer Januarsitzung hatten wir den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, bei uns zu Gast, der mit uns zum Thema Brennpunktschulen diskutierte. Saleh stellte damals ein Programm für Brennpunktschulen in Aussicht und erläuterte erste Eckpunkte. An diesem Freitag nun präsentierte der SPD-Fraktionsvorsitzende zusammen mit der Bildungssenatorin Sandra Scheeres das konkrete Programm der Berliner SPD-Fraktion zur Unterstützung von Schulen, die vor besonderen Belastungen stehen.

Ab 2014 sollen rund 200 Berliner Schulen zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich bis zu 100.000 Euro erhalten. Ziel des Programms ist es, Schulen mit hoher sozialer Belastung stärker als bisher zu unterstützen. Die Schulen sollen bei der Ausgabe der zusätzlichen Mittel selbstständig agieren und auf Kooperationsangebote zurückgreifen können. Dafür sind jährlich 15 Millionen Euro vorgesehen.

Von dem Programm werden alle Schulen mit mehr als 50% von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreiten (lmb) Schülerinnen und Schüler profitieren: Das sind aktuell 207 Schulen in Berlin. Innerhalb dieser Gruppe wird es zwei Programmgruppen geben: Schulen mit mehr als 50% lmb und Schulen über 75% lmb. Damit sind aktuell 141 Schulen in der 50%-Gruppe und 66 Schulen in der 75%-Gruppe. Die Zuweisung der 75%-Gruppe soll deutlich höher liegen.

Es ist eine Kooperationszulage in Höhe von (10.000 Euro) vorgesehen, die ausgezahlt wird, wenn Schulen ihre Ressourcen in Schulverbünde oder regionale Bildungsverbünde einbringen.

Die Effekte des neuen Programms sollen wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden. Abhängig von schulspezifischen Zielvereinbarungen, die sich auf wenige quantifizierbare Indikatoren beschränken sollten, soll ab dem dritten Jahr ein Teil der Mittel für das Folgejahr in Abhängigkeit von der Erfüllung der Zielvorgaben ausgezahlt werden. Erfolgskriterien und Zielvereinbarungen können unter anderem sein: Leistungsergebnisse, Sprachstandsverbesserungen und Bestehungsquoten der Schulabschlüsse, Schuldistanz, Schulabbrecherquote und Unterrichtsausfall.

Das neue Programm soll ein Gesamtpaket mit bereits bestehenden Unterstützungsmaßnahmen bilden.

Die Abteilung Alt-Pankow ist erfreut über die zügige Ausgestaltung und Umsetzung des seinerzeit angekündigten Brennpunktschulenpogramms.

 
 

Torsten Schneider, Ihr Abgeordneter in Pankow

Torsten Schneider

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