Konstruktive Verkehrspolitik

Veröffentlicht am 05.11.2012 in Kiez

Im Pankower Zentrum hat sich die Politik in den letzten Jahren Entscheidungen geleistet, die bei den Bürgerinnen und Bürgern auf große Verwunderung stoßen. Fehlplanungen und unabgestimmte Abläufe führten zu chaotischen Zuständen bis hin zu Sicherheitsrisiken. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die geplante Bauzeit von sieben Jahren für 1,3 Kilometer Straße in der Blankenburger Straße, dass die Pasewalker Straße nach Abschluss der viel zu lange andauernden Bauarbeiten erneut geöffnet werden musste und unter der Bahnbrücke am U- und S-Bahnhof Pankow nicht mehr alle BVG-Busse verkehren können, weil der Abstand zwischen Straße und Brücke zu klein geworden ist.

Wie nun bekannt wird, liegen für die frisch sanierte Wollankstraße Planungen vor, die zu geänderten verkehrlichen Abläufen führen und eine erneute Baumaßnahme im Bereich Florastraße erforderlich machen. Das wirft zwar die Frage nach politischer Verantwortlichkeit für solches Durcheinander und verantwortlichem Umgang mit Steuergeldern auf. Soweit jedoch diese Maßnahme fachlich angezeigt ist, stehen wir als Abteilung Alt-Pankow dem in der BVV Pankow diskutierten rigorosem "Nein" kritisch gegenüber. Politische Entscheidungen müssen transparent und konstruktiv fachlich geleitet bleiben.

 
 

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