Bezirk
21.01.2025 in Bezirk
Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz rufen wir zur Teilnahme an der Lichterkette und dem Lichterzug zur Kreuzung Berliner Straße/Breite Straße für ein solidarisches und gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus auf: Montag, 27. Januar, 18.00 Uhr, ehemaliges Jüdisches Waisenhaus Berliner Straße 120/1 (Nähe S-Bahnhof Pankow).
24.01.2024 in Bezirk
Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz rufen wir zur Teilnahme an der Lichterkette für ein solidarisches und gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus auf: Samstag, 27. Januar, 18.00 Uhr · Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus Berliner Straße 120/1 (unweit S-Bahnhof Pankow).

30.04.2018 in Bezirk
In der vergangenen Woche hat der Senat den Bericht zum Maßnahme- und Finanzcontrolling zum Schulbauprogramm des Landes Berlin beschlossen. Mit 5,5 Milliarden Euro wird Berlin innerhalb von zehn Jahren den Sanierungsstau an vielen Schulgebäuden beseitigen und den enormen Bedarf an neuen Schulen decken. Der Bericht bildet den Auftakt einer regelmäßigen halbjährlichen Berichterstattung über die Bau-, Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive. Offensichtliche Lücken und Defizite dieser Erstauflage aufgrund unzureichender Informationen durch einige Bezirke sollten damit schon bald der Vergangenheit angehören. Aus dem Pankower Überblick (hier) über Sanierungs- und Neubaumaßnahmen öffentlicher Schulen haben wir zehn - teils noch zu errichtende - Schulen im Pankower Zentrum herausgefiltert. Diesen Auszug für Alt-Pankow können Sie hier herunterladen. Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen, vielleicht schon morgen auf dem Maifest der SPD im Bürgerpark mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres ab etwa 16.30 Uhr (Maifest Nähe Kinderbauernhof, 13.00 bis 18.00 Uhr) oder auf unserer Facebookseite in diesem entsprechenden Thread.
26.04.2018 in Bezirk
Die SPD Alt-Pankow begrüßt, dass es am Mittwoch zur Unterzeichnung einer Grundsatzvereinbarung zwischen dem Bezirk Pankow, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Eigentümer des Geländes des ehemaligen Rangierbahnhofes Pankow ("Pankower Tor") gekommen ist. Diese sieht einen vertretbaren Ausgleich der Interessen vor. Die Verhandlungen dauerten rund ein Jahrzehnt und stockten mehr als einmal. Vor eineinhalb Jahren lag zuletzt ein unter SPD-Ägide verhandelter unterschriftsreifer Vertrag vor, der einer neuen Regierungsbildung zum Opfer fiel.
Ein weiteres Verschleppen drohte die Entwicklung nicht nur auf dem Rangierbahnhofsgelände, sondern in weiten Teilen Alt-Pankows für weitere zehn Jahre zu hemmen. Die Eigentümer einer riesigen Brache an der Breite Straße wie auch jene des Rathaus Centers sollten nun ebenfalls zu bisher zurückgehaltenen Investitionen in der Lage sein. Die Einwohnerzahl im Gebiet rund um den Rangierbahnhof hat im vergangenen Jahrzehnt enorm zugenommen, der Bedarf an Wohnungen, sozialer Infrastruktur, aber auch an Einkaufsmöglichkeiten vor Ort ist drastisch gestiegen. In Pankow haben sich SPD, Linke und Grüne in ihrer Zählgemeinschaftsvereinbarung für die Bezirksverordnetenversammlung im Jahr 2016 darauf verständigt, diesen Bedarfen gerecht zu werden. Demzufolge sollten 1.000 Wohnungen, eine Straßenbahnlinie zwischen dem S- und U-Bahnhof Pankow, zwei Schulen, zwei Möbelmärkte sowie eine sog. Einzelhandelskonzentration von bis zu 30.000 Quadratmetern entstehen können. Die nun getroffene Grundsatzvereinbarung sieht im wesentlichen eine Umsetzung dieser Ziele vor.
Die Zahl der Wohnungen wurde auf 2.000 verdoppelt (davon 30 Prozent mietpreisgebunden), die Errichtung nur noch eines Fachmarktes sowie einer Einzelhandelskonzentration mit einer deutlich verringerten Verkaufsfläche von bis zu 25.000 Quadratmetern und der Bau einer Grundschule auf dem Kerngelände statt zweier an jedem Ende des langgestreckten Areals ist vorgesehen. Ferner soll eine Fußgängerverbindung zwischen dem Gelände und der anderen Seite des Bahndamms geschaffen werden, die Straßenbahnverbindung zwischen Pankow-Zentrum und Heinersdorf kommen, ein Pendlerparkplatz für rund 800 PKW sowie ein Fahrradparkhaus für rund 1.000 Fahrräder am S-Bahnhof Pankow entstehen. Dem Vernehmen nach wird der Eigentümer 550 Millionen Euro in die Entwicklung des Geländes investieren. Der Verzicht auf eine zweite Schule schmerzt besonders, doch ist offenbar für den Bereich Heinersdorf das letzte Wort noch nicht gesprochen. Entscheidend ist, dass mit der Grundsatzvereinbarung die Entwicklung des Rangierbahnhofsgebietes endlich Fahrt aufnehmen kann.
12.11.2014 in Bezirk
Die gefährliche Verkehrssituation am S- und U-Bahnhof Pankow soll offenbar auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben. Der für den Verkehr in Pankow zuständige Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis90/Die Grünen) informierte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) kürzlich, dass das Bezirksamt für "Maßnahmen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit" keine Möglichkeiten sieht. Aber Hinweisschilder sollen nun aufgestellt werden, sie seien sogar schon bestellt. Im Bezirksamtsdeutsch klingt dies so: "Zur Erhöhung der Sicherheit werden beidseitig lesbare große Hinweistafeln mit Abbildung des Verkehrszeichens VZ 101 StVO Gefahrenstelle und mit dem Text 'Erhöhte Unfallgefahr für Fußgänger Bitte Ampel benutzen' und Richtungspfeil am Ostausgang des U- Bahnhofes Berliner Straße montiert."