25.09.2008 in Kiez

Zukunft der Janusz-Korczak-Bibliothek in Alt-Pankow

 

Die Zukunft der größten öffentlichen Pankower Bibliothek ist Thema in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow. Denn möglicherweise steht ihr als Mieterin des Jüdischen Waisenhauses ein Umzug bevor. Mittlerweile ist eine Privatschule in das Gebäude in der Berliner Straße eingezogen, die eventuell expandieren will. Der Bezirk könnte wahrscheinlich eine Verlängerungsoption für die Bibliothek nutzen, doch die konkreten Rahmenbedingungen sind der BVV nicht bekannt. Außerdem sind auch andere Standorte für eine Nutzung als Bibliothek denkbar, wobei die Priorität für die SPD-Fraktion aber an einem zentralen Standort wie dem jetzigen unweit des S- und U-Bahnhofes Pankow liegt.

Die Planungen und Optionen wollen die Verordneten der SPD nun endlich in Erfahrung bringen. Deshalb soll im Rahmen einer Großen Anfrage zur Zukunft der Bibliothek das Bezirksamt mitteilen, ob und unter welchen Bedingungen die Bibliothek im Pankower Zentrum am heutigen Standort weiter bestehen bleiben kann. "Die Janusz-Korczak-Bibliothek ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Pankowerinnen und Pankower. Im Stadtbild prägenden ehemaligen Jüdischen Waisenhaus ansässig, bereichert sie die kulturelle Angebotspalette in Alt-Pankow. Wir fordern das Bezirksamt auf, seine Pläne für die Bibliothek offen zu legen", erklärt Klaus Mindrup, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Pankower Kommunalparlament.

 

04.06.2008 in Bezirk

Eine gute Tradition: Regenbogenfahne am Rathaus Pankow gehisst

 

Die diesjährige Berliner CSD-Saison beginnt im Bezirk Pankow mit den Respect Gaymes, die am Samstag, dem 7. Juni im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark stattfinden. Aus diesem Anlass wird Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) bereits am Vortag die Regenbogenfahne am Rathaus in der Breiten Straße sowie den anderen beiden Verwaltungsstandorten in der Fröbelstraße und in der Berliner Allee hissen. "Für den Bezirk Pankow ist mittlerweile selbstverständlich geworden, mit dem Hissen der Regenbohnenfahne ein Zeichen für Toleranz und Respekt gegenüber Lesben und Schwulen zu setzen. Dies ist immer noch notwendig, weil Lesben und Schwule weiterhin von Teilen unserer Gesellschaft ausgegrenzt werden,” betont Pankows Bürgermeister Köhne.

Die Regenbogenflagge steht für die lesbisch-schwule Emanzipationsbewegung. Sie weht vor den Berliner Rathäusern in der Regel während der gesamten CSD-Saison, die in diesem Jahr mit der Demonstration am 28. Juni endet. Im Bezirk Pankow wird die Regenbogenflagge gemäß einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung aber vorübergehend am 20. und 21. Juni der Tibetfahne Platz machen. Bei den Respect Gaymes treten Teams aus Sportvereinen, Schulen, Jugendzentren, Politik, Migrantenverbänden und der lesbisch-schwulen Community in den Sportarten Fußball und Streetball gegeneinander an. Vorurteile und Berührungsängste sollen durch die sportliche Begegnung abgebaut werden. Neben den Sportwettkämpfen gibt es ein Bühnenprogramm sowie Workshops.

 

10.05.2008 in Bundes-SPD

SPD Alt-Pankow lehnt Bahnreform ab

 

Auf der Versammlung der SPD Alt-Pankow am 08. Mai sprachen sich die Mitglieder gegen den Beschluss des Parteirates zur Bahnreform aus. Besonderen Ärger rief der Wechsel des bis Mittwoch amtierenden Transnet-Chefs und Privatisierungsbefürworters Norbert Hansen in den Vorstand der DB hervor. Hierzu schrieb die Abteilung dem Generalsekretär der SPD folgenden Brief.

 

25.04.2007 in Bezirk

Attraktive Straßenbahn in Pankow

 

Die SPD-Fraktion in der BVV hat die Initiative zum Erhalt und Ausbau des Straßenbahnnetzes in Pankow ergriffen. Kurzfristiges Ziel des umfangreichen Konzeptes ist es, die vorhandenen Straßenbahnlinien zu erhalten, ihre Zuverlässigkeit zu erhöhen und die Streckenführung zu verbessern. Mittelfristig soll das Straßenbahnnetz im Bezirk auf stark genutzten ÖPNV-Korridoren ausgebaut werden, langfristig soll eine Nordosttangentialverbindung das Netz vervollständigen. Das Bezirksamt wird mit dem Antrag (Drs. VI-0153) aufgefordert, bei der BVG und der zuständigen Senatsverwaltung für die Umsetzung zu werben und die Machbarkeit zu prüfen.

 

25.04.2007 in Bezirk

Entwicklung des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow

 

Die SPD-Fraktion in der BVV Pankow hat einen Antrag eingebracht, mit dem eine schonende Entwicklung des Areals des 1997 stillgelegten, ehemals zweitgrößten Rangier- und Güterbahnhofs der DDR ermöglicht werden soll. Eine wesentliche Forderung lautet, dass das Bezirksamt Pankow alle eigenen Planungen für eine Verlängerung der Granitzstraße zur Mühlenstraße mit einer Brücke über die Berliner Straße beendet. Das Bezirksamt soll sich auch gegenüber der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für die Einstellung identischer Planungen einsetzen. Die SPD-Fraktion erinnert an den BVV-Beschluss der vorigen Wahlperiode, wonach vor Errichtung eines Einkaufszentrums an der Granitzstraße/Berliner Straße die verkehrliche Erschließung des gesamten Areals auf der Grundlage eines Rahmenvertrages sichergestellt sein muss.

Die Breite Straße in Alt-Pankow ist in dem im März 2006 von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossenen Zentrenkonzept für Pankow als eines von zwei Hauptzentren ausgewiesen. Deshalb will die SPD-Fraktion, dass für die Entwicklung des Rangier- und Güterbahnhofgeländes in Pankow vorab die bisher verfolgte Konzeption zur Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel überprüft werden. Insbesondere geht es dabei um die Diskussion einer städtebaulich optimierten Lage der Verkaufsfläche, eine deutliche Reduzierung der Verkaufsfläche am Standort S-/U-Bahnhof Pankow und die Beschränkung auf Branchen, die das Pankower Zentrum stärken.

 

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