13.08.2011 in Berlin

13. August 2011: SPD zeigt Flagge gegen Rechtsextremisten

 

Die Welt schaute auf Berlin und sah die Spitzen des Staates, die der Spaltung Deutschlands, der Errichtung der Berliner Mauer und der zahlreichen Opfer gedachten. Ausgerechnet den 50. Jahrestag des Mauerbaus hatten sich eine Handvoll Rechtsradikale ausgesucht, um mit einer "Gedenkminute" auf der Bösebrücke, die den Wedding mit dem Prenzlauer Berg verbindet, zu provozieren. Die Pankower SPD auf der einen und die SPD aus Mitte auf der anderen Seite der Brücke stellten sich den Neonazis erneut aufrecht entgegen. Zahlreiche Genossinnen und Genossen, Mitglieder des Kreisvorstandes, der BVV- und Abgeordnetenhausfraktion, des Bezirksamtes sowie fast alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen am 18. September waren unter den Protestierenden.

 

08.06.2011 in Bezirk

Rangierbahnhof: BVV-Mehrheit für weitreichende Bürgerbeteiligung, Grüne für Güterverteilzentrum

 

Das Pankower Bezirksparlament hat in seiner 42. Tagung beschlossen, die Entwicklung des Güterbahnhofgeländes unter weitreichender Beteiligung der Pankowerinnen und Pankower zu betreiben. Es ist erfreulich, dass der Grundstückseigentümer Krieger seine Zustimmung zu einem weit über das gesetzliche Maß hinausgehenden Verfahren signalisiert hat. Im Bewusstsein ihrer Verantwortung für eine gute Entwicklung Pankows haben die Fraktionen von SPD sowie von Linkspartei, CDU und der FDP ihre Vorstellungen zur Fortführung einer konstruktiven Diskussion formuliert. Allein Bündnis90/Die Grünen sind aufs Abstellgleis gerollt. Sie hadern mit ihrem massiven Glaubwürdigkeitsverlust beim Thema Transparenz und Bürgerbeteiligung, mit dem sie durch ihr Auftreten an der Kastanienallee konfrontiert sind. Anmaßend ist ihr Bemühen, sich als einzige bürgernahe Partei darzustellen und dies allen anderen Pankower Parteien abzusprechen. Gipfel der Heuchelei für die Pankowerinnen und Pankower zu sprechen ist die Forderung von Bündnis90/Die Grünen, auf dem auf dem längst abgebauten früheren zweitgrößten Rangierbahnhof der DDR ein Güterverteilzentrum mit abertausenden Güterzügen und hunderten werktäglichen LKW zu errichten.

 

27.05.2011 in Abteilung

Die SPD Alt-Pankow trauert um Wolfgang Schubert

 

Vergangenen Sonntag haben wir vom plötzlichen Ableben Wolfgang Schuberts erfahren. Wir sind tief erschüttert. Wolfgang wurde am 24. September 1939 geboren. Er war Gründungsmitglied einer Basisgruppe der SDP im Pankower Zentrum und über viele Jahre unser Schriftführer und Schatzmeister. Für den SPD-Kreisverband Berlin NordOst nahm er bis zuletzt die Funktion des Kreisrevisors wahr. Politische und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen bedeutete für ihn auch, bei jeder Wahl und jedem Volksentscheid als Wahlhelfer zur Verfügung zu stehen.

 

23.05.2011 in Bezirk

Güterbahnhof: Vorher diskutieren und mitgestalten

 

Der Abgeordnete Schneider und Eigentümer Krieger eröffnen die Infobox und begehen das Gelände Was soll aus der größten Brachfläche in Pankow werden? Soll der einst größte innerstädtische Rangierbahnhof der DDR wieder in Betrieb gehen, samt lautem Zug- und LKW-Verkehr durch Pankow, wie die Grünen vorschlagen? Sollen Schule, Parks und Einkaufsmöglichkeiten entstehen? Am 27. Mai 2011 werden das Pankower Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin Torsten Schneider (SPD) und der Eigentümer der Brache Kurt Krieger offiziell die 300 m² große Infobox eröffnen. Es besteht die Möglichkeit, das Gelände zu begehen. Der Eigentümer stellt sich den Fragen und Anregungen der Pankower und wird den derzeitigen Planungsstand vorstellen.

 

29.04.2011 in Bundes-SPD

Verlasst nicht unsere Partei – Bleibt!

 

EIN KOMMENTAR VON RAINER PAPKE Mit Ulrich Kasparick haben wir leider erneut einen Aufrechten der Wendezeit verloren. "Da sich die SPD nun so entschieden hat, wie sie sich in der Angelegenheit Thilo Sarrazin entschieden hat, gibt es für mich nur den Weg, meine Mitgliedschaft in der SPD zu kündigen. Es war ein weiter Weg von der Gründung der OST-SDP im Herbst 1989 bis jetzt, aber er scheint für mich folgerichtig. Ich hab es in meinem Leben immer gern klar und konsequent gehalten. Das war zur Zeit der Opposition während der DDR schon so und das soll auch so bleiben."

 

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